Mein Weg: "Ich bin halt anders verkabelt!"
Mein Weg zur Alltagsbegleiterin ist kein theoretischer-
er ist ein Herzensweg, der vor 18 Jahren begann. Als mein Sohn als Baby viel geschrien und später kaum sprach, begegnete ich als junge Mutter oft auf Unverständnis oder wurde als "überempfindlich" abgestempelt. Doch ich wusste: Da ist etwas, das meine Aufmerksamkeit braucht. Mein Instinkt war mein stärkster Kompass.
Gemeinsam statt einsam durch den "Marathon"
Die Diagnose Autismus mit ADHS war kein Ende, sondern der Beginn einer gemeinsamen Reise. Ich habe gelernt, mich gegen Vorurteile durchzusetzen, neue Wege zu suchen und meine Prioritäten völlig neu zu ordnen- für das Wichtigste in meinem Leben: die Entwicklung meines Sohnes.
Die wohl wichtigste Lektion habe ich von ihm selbst gelernt. Als ich ihn einmal fragte, ob er seinen Autismus "abgeben" würde, wenn er könnte, antwortete er: "Nein, weil dann wäre ich verschwunden. Ich finde mich gut so wie ich bin-ich bin halt anders verkabelt!"
Mein roter Faden: Akzeptanz statt Anpassung
Dieser Satz wurde zum Fundament unserer Unterstützung. Wir haben uns von der Meinung
"das schafft er nie" nicht beirren lassen. Statt ihn in ein starres System zu pressen, haben wir unseren eigenen Weg gesucht:
- Individuelle Begleitung: Nicht Anpassung um jeden Preis, sondern Entwicklung im eigenen Tempo.
- Respekt auf Augenhöhe: Die Erfahrung hat mir gezeigt, welche Wunder passieren, wenn man neurodivergenten Menschen mit Respekt und Verständnis begegnet- heute besucht mein Sohn die 11. Klasse (bald 12.) und strebt sein Abitur an.
- Wissen statt Urteilen: Zu verstehen, wie das Gehirn eines Autisten mit ADHS funktioniert, war der Schlüssel zum Erfolg.
"Kennst du einen Autisten, kennst du EINEN Autisten."
Das Spektrum ist so individuell wie der Mensch selbst. Genau dieses Verständnis bringe ich in meine Arbeit bei "Herzenszeit" ein. Ich weiß, wie es ist, den Kampf gegen Windmühlen zu führen, und ich weiß, wie wertvoll es ist, jemanden an der Seite zu haben, der wirklich zuhört.
Ich möchte Ihnen und Ihrem Kind ein Begleiter sein, der nicht bewertet, sondern unterstützt-wertschätzend, erfahren und mit ganz viel Herz.

